Fotografie

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Fotos zeigen und zeigen nicht. Sie bilden Wirklichkeiten nicht bloß ab – sie schaffen sie auch. Jede Linse bietet unendliche Perspektiven auf die Welt. Fotos zeigen und zeigen nicht. Sie bilden Wirklichkeiten nicht bloß ab – sie schaffen sie auch. Hier findet ihr unterschiedlichste Arten von Fotografien, von analog bis digital, bekannte bis unbekannte Motive. 

Als Kind der Berge war ich mit Mitte zwanzig zum ersten Mal im Urlaub im Süden und freute mich auf den Sandstrand, von dem alle schon mein Leben lang schwärmten. Was für ein tolles Gefühl es sei, den Sand zwischen den Zehen zu spüren, das Salzwasser auf der Haut zu trocken zu sehen, Muscheln zu sammeln, ...

Muscheln?

Die Realität sah anders aus: Meine Zehen steckten im Sand 
direkt neben halbgerauchten Kippen, die Sonne brannte nicht nur auf meine Haut, sondern verschmorte auch Plastikstücke im Sand und beim Gehen trat ich auf eine Glühbirne.

Muscheln?

Fand ich an mehreren Stränden kaum, denn primär fand ich dort nur eines:

Müll!

Die Weltmeere sind voll davon. Wenn wir so weiter machen, wie bisher, dann tragen wir keinen Perlmuttschmuck mehr, sondern Ketten aus Strohhalmen und Fischernetzen.

Denn das ist unsere Zukunft.

Der Müll.


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STRANDED GOODS

Being a child of the mountains, I was in my mid-twenties when I was on holiday in the south for the first time, and I was looking forward to the sandy beaches that I had heard everyone raving about all my life. What a great feeling it would be to feel the sand between my toes, to see the salt water dry on my skin, to collect shells, ...

Shells?

The reality was different: My toes were stuck in the sand 
right next to half-smoked cigarettes, the sun not only burned my skin but also scorched pieces of plastic in the sand and I stepped on a light bulb while walking.

Shells?

I hardly found any on the beaches, primarily I found only one thing there:

Rubbish!

The oceans are full of it. If we carry on as we do, we won't be wearing mother-of-pearl jewelry anymore, but necklaces made of straws and fishing nets.

Because that is our future.

The rubbish.
Als Kind der Berge war ich mit Mitte zwanzig zum ersten Mal im Urlaub im Süden und freute mich auf den Sandstrand, von dem alle schon mein Leben lang schwärmten. Was für ein tolles Gefühl es sei, den Sand zwischen den Zehen zu spüren, das Salzwasser auf der Haut zu trocken zu sehen, Muscheln zu sammeln, ... Muscheln? Die Realität sah anders aus: Meine Zehen steckten im Sand direkt neben halbgerauchten Kippen, die Sonne brannte nicht nur auf meine Haut, sondern verschmorte auch Plastikstücke im Sand und beim Gehen trat ich auf eine Glühbirne. Muscheln? Fand ich an mehreren Stränden kaum, denn primär fand ich dort nur eines: Müll! Die Weltmeere sind voll davon. Wenn wir so weiter machen, wie bisher, dann tragen wir keinen Perlmuttschmuck mehr, sondern Ketten aus Strohhalmen und Fischernetzen. Denn das ist unsere Zukunft. Der Müll. // STRANDED GOODS Being a child of the mountains, I was in my mid-twenties when I was on holiday in the south for the first time, and I was looking forward to the sandy beaches that I had heard everyone raving about all my life. What a great feeling it would be to feel the sand between my toes, to see the salt water dry on my skin, to collect shells, ... Shells? The reality was different: My toes were stuck in the sand right next to half-smoked cigarettes, the sun not only burned my skin but also scorched pieces of plastic in the sand and I stepped on a light bulb while walking. Shells? I hardly found any on the beaches, primarily I found only one thing there: Rubbish! The oceans are full of it. If we carry on as we do, we won't be wearing mother-of-pearl jewelry anymore, but necklaces made of straws and fishing nets. Because that is our future. The rubbish.